Grundlage für ein aussagefähiges Pflege- und Betreuungscontrolling und einer optimierten Personaleinsatzplanung ist die Pflege- bzw. Betreuungsdokumentation. Wichtig ist dabei, dass die individuellen Bewohnersituationen normiert, d.h. einheitlich eingeschätzt wird. Nur so erreichen Sie eine vergleichbare und gesicherte Grundlage von Handlungen. Nicht zuletzt schätzen Sie schon seit Jahren das Dekubitusrisiko z.B. normiert über eine Braden-Skala mit den entsprechenden Vorteilen ein. Sie erreichen eine ganzheitliche Risikoeinschätzung über ein sog. Risikomanagement.
Bei einem Risikomanagement werden alle relevanten Bereiche eines Menschen über Skalierungen eingeschätzt, wobei es dabei nicht ausreicht, wenn lediglich die Risiken Dekubitus, Sturz und Schmerz eingeschätzt werden. Es muss eine vollständige Einschätzung aller körperlichen Risiken, der gerontopsychiatrischen Risiken und eine Einschätzung der kritischen Gesundheitsbedingungen erfolgen. Wichtig dabei ist, dass die Skalierungen evaluiert sind und Sie auch den Anforderungen der Expertenstandards entsprechen.
Hier kam uns unsere langjährige Kooperation mit Frau Karla Kämmer zugute, da sie uns mit dem von ihr entwickelten RiP® (Risikopotentialanaylse) ein validiertes und seit Jahren sehr erfolgreich verwendetes Instrument zur Risikoeinschätzung zur Verfügung gestellt hat. Einzigartig ist hier, dass das „RiP®“ voll in unsere GO ON® - Pflege- und Betreuungsdokumentation integriert werden kann, d.h. mit der Anamnese/Hilfebedarfseinschätzung und Pflege- bzw. Förderplanung verknüpft ist.
Über das „RiP®“ wird zudem in Abhängigkeit der ermittelten Risiken automatisch ein Handlungsablauf vorgeschlagen, der mit nur einem „Klick“ in die Pflege- bzw. Förderplanung übernommen werden kann. Einfacher und niveauvoller geht es nicht! Natürlich ergeben sich zusätzlich viele sinnvolle Auswertungen und Statistiken.
Dieses Modul, macht die Pflege- oder Betreuungsdokumentation erst zu einem richtigen Steuerungsinstrument. Neben der Einschätzung der Bewohnersituation ist aber auch wichtig, dass in Verbindung stehende Themen verknüpft werden. D.h. die Risikoeinschätzung sollte um die Dimension Lebensbereiche und Ablauf-/Organisationsstruktur erweitert werden, so dass Sie über ein so erweitetes Risikomanagement zukünftige Risikothemen ausschließen. Das ist auch aus versicherungs- und haftungsrechtlichen Gründen zu empfehelen. D.h. aus der Einschätzung von Risiken ergeben sich Maßnamen, die nach den o.g. Dimensionen (Bewohner, Lebensbereiche, Ablauf-/Organisationsstrukturen) zu Aufgaben führen. Diese Aufgaben werden mit eine Priorität belegt und können so überwacht und ausgewertet werden. Aus den Auswertungen erkennen Sie, wie in Ihrer Einrichtung mit Fehlern und deren Behebung umgegangen wird.
Hinweis:
Wer lieber weiterhin mit Formularen arbeiten möchte und dennoch ein Risikomanagement nutzen will, hat bei uns mehrere Möglichkeiten. Zum Einen bieten wir mit dem Formular "Risiken kompakt" mit der Nr. 1048 ein entsprechendes Formular an, mit dem wesentliche Risiken normiert eingeschätzt werden können.
Wir bieten jedoch auch mit unsere EDV-Formulareingabehilfe GO ONprint® die Möglichkeit, dass das komplette „RiP®“ von Frau Karla Kämmer in Kombination mit unseren Formularlösungen genutzt werden kann - eine echte Alternative zu der o.g. Komplettlösung.
Wir empfehlen Ihnen natürlich, dass die optimale Einführung eines Risikomanagement begleitet werden sollte. Setzen Sie sich dazu bitte mit Frau Karla Kämmer in Verbindung (Kontaktdaten erhalten Sie gerne auch über uns).
Lassen Sie sich überraschen, wie preiswert und wertvoll ein Risikomanagement sein kann!
Sie sehen, bei uns haben Sie alle Möglichkeiten. Gerne beraten wir Sie in einem unverbindlichen Gespräch. Rufen Sie uns einfach an.