Hier können Sie Ihren Warenkorb einsehen und zur Kasse gehen

Frau Prof. Krohwinkel

Neues von der "Fördernden Prozesspflege"

Original schafft Sicherheit und Qualität!

Das Pflegemodell der „Fördernden Prozesspflege“ von Frau Prof. Krohwinkel bildet deutschlandweit in den meisten Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie in vielen Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und auch immer mehr in Krankenhäusern die konzeptionelle Grundlage der Pflege und Betreuung.

Leider gab es zum diesem Pflegemodell bisher nur bereits vergriffene oder keine umfassend darstellende Literatur. Dies ist sicherlich auch einer der Gründe, weshalb sich in vielen Pflegeeinrichtungen ein richtiges Verständnis der "Fördernden Prozesspflege" nach wie vor noch nicht entwickelt hat.

Nun hat Frau Prof. Krohwinkel Ihren Buchklassiker zur „Fördernden Prozesspflege“ mit dem Titel "Rehabilitierende Prozesspflege am Beispiel von Apoplexiekranken" überarbeitet neu aufgelegt (erhältlich im Buchhandel, Huber-Verlag, ISBN: 978-3-456-84385-2).

In dem Buch stellt Frau Prof. Krohwinkel das System der "Fördernden Prozesspflege" aus theoretischer und praktischer Sichtweise dar. Sie beschreibt zudem die Strukturierungshilfe, die sie seit dem Jahr 1999 als „Aktivitäten, Beziehungen und Existenzielle Erfahrungen des Lebens“, kurz ABEDL® bezeichnet.

Frau Prof. Krohwinkel spricht ausschliesslich von den ABEDL®, weil sie in einer wissenschaftlichen Untersuchung in den Jahren 1997, 1999 und 2000 belegt hat, dass eine Umsetzung der "Fördernden Prozesspflege" allein mit den Aktivitäten und Existenziellen Erfahrungen des täglichen Lebens (AEDL) nicht ausreichend ist, um den "beziehungsorientierten" Ansatz der "Fördernden Prozesspflege" darzustellen. Die wechselseitigen "Beziehungen" zwischen den zu pflegenden Menschen, den Pflegepersonen und den Bezugspersonen haben eine so gravierende Bedeutung, dass sie gleichbedeutend mit den "Aktivitäten" und "Existenziellen Erfahrungen" zu sehen sind.

Über die begriffliche Hervorhebung der "Beziehungen" wird zum Ausdruck gebracht, dass nicht allein die zu pflegenden Menschen im Mittelpunkt der Bemühungen stehen - sondern, dass die Pflegepersonen und die Bezugspersonen mit vollem Respekt gleichberechtigt im Pflegeprozess zu berücksichtigen sind. Nur so lässt sich eine hohe Qualität der Pflege und Betreuung erreichen. Natürlich wurden "Beziehungen" in der Pflege und Betreuung schon immer berücksichtigt, wobei jedoch der Grad der Umsetzung der "Beziehungen" oftmals nicht ausreicht. Das lässt sich z.B. an den vielen "burn-out-Syndromen" von Pflegepersonen festmachen. Pflege geht zu sehr zu Lasten der Pflege- und Bezugspersonen. Von einer beziehungsorientierten Pflege kann da nicht die Rede sein, was wiederum bedeutet, dass viele Aspekte der "Fördernden Prozesspflege" nicht umgesetzt wurden bzw. nicht bekannt sind.

Mit den aktuellen Veränderungen hat Frau Prof. Krohwinkel in Deutschland schon jetzt einen Prozess des Umdenkens in Gang gesetzt. Ausgelöst durch die begriffliche Änderung des Strukturierungsmodells ist eine Diskussion hin zu einer stärkeren Gewichtung der Grundsätze von Pflegeverständnis und pflegerischem Handeln entstanden. Es wird nun nochmals deutlicher, dass Pflege und Betreuung ein sehr komplexes System ist, in dem es nicht reicht einfach 13 Lebensaktivitäten zu bearbeiteten.

Es wird deutlich und Zeit, dass die Berücksichtigung der "Beziehungen" elementar sind. Ohne ernsthaften Respekt gegenüber den Leistungsträgern der Pflege und Betreuung, nämlich den Pflege- und Bezugspersonen, ist der viel beschworene "Pflegenotstand" unaufhaltsam. Da sich nichts von allein ändert, ist jede verantwortliche Pflegeperson aufgefordert einen kleinen Beitrag zur Unterstützung des Umdenkens beizutragen. Dies kann z.B. über Sprache erfolgen. Sprache formt und daher ist die begriffliche Adaption der ABEDL® ein erster Schritt dazu. In diesem Zusammenhang ist zu beachten, dass Frau Prof. Krohwinkel nur von Pflegepersonen und nicht von Pflegekräften spricht, weil der Begriff "Kraft" genau das Gegenteil von Respekt erzeugt.

Ein Pflegemodell und die damit verbundenen Elemente sind kein starres System. Ein Pflegemodell unterliegt einer ständigen Überprüfung, ob die darin getätigten Aussagen weiterhin gültig sind und zur Anwendung kommen. Kommt es zu neuen Erkenntnissen und wird dies durch wissenschaftliche Untersuchungen belegt, sollten diese Veränderungen auch in der Praxis berücksichtigt werden. Dies geht aus dem § 113 SGB XI und den sich daraus ergebenden gemeinsamen Empfehlungen gem. § 75 zum Inhalt der Rahmenverträge zur vollstationären und ambulanten Pflege und Versorgung hervor. Dort ist aufgeführt: "Die Durchführung und Organisation der Pflege richtet sich nach dem allgemeinen Stand der medizinisch pflegerischen Erkenntnisse".
Die aktuellen und wissenschaftlich belegten Erkenntnisse von Frau Prof. Krohwinkel finden Ausdruck durch die Verwendung der Begrifflichkeit ABEDL®.
Mehr und mehr Prüfgremien fordern bei Anwendung der "Fördernden Porzesspflege", dass die Verwendung der Strukturierungshilfe ABEDL zu verwenden ist. Auch wird in den Transparenzkriterien eine Anwendung der aktuell pflegewissenschafltichen Entwicklungen abgefragt, was eine Berücksichtigung der ABEDL´s mehr als sinnvoll macht.

Die richtige Umsetzung der "Fördernden Prozesspflege" gewinnt mit den zu veröffentlichen Qualitätsberichten massiv an Bedeutung. Neben der Umsetzung der Expertenstandards wird auch der Organisationstatus benotet! Bei Anwendung der "Fördernden Prozesspflege" ergibt sich dieser Status aus den verschiedenen Teilbereichen des Pflegemodell, d.h. auch hier wird die richtige Umsetzung bewertet!

Mit dieser Bucherscheinung wird somit eine echte Informationslücke in der Pflege geschlossen. Frau Prof. Krohwinkel geht aber noch weiter und möchte auch eine praktische Umsetzung der von ihr entwickelten Systematik besser ermöglichen. In der "Fördernden Prozesspflege" ist die Pflegedokumentation integraler Bestandteil der Pflege. Pflegedokumentation ist also nicht eine indirekte, sondern eine direkte Pflegeleistung. Die Pflegedokumentation nimmt eine so hohe Bedeutung in der "Fördernden Prozesspflege" ein, dass sich Frau Prof. Krohwinkel nach langem Überlegen und auf Wunsch vieler Anwender entschieden hat, selber eine passende Pflegedokumentation zu Ihren aktuellen Erkenntnissen zu entwickeln. Schwerpunkt dieser neuartigen Pflegedokumentation ist die Abbildung der zentralen Aspekte der "Fördernden Prozesspflege".

Frau Prof. Krohwinkel schreibt dazu in ihrem o.g. Buch (Zitat auf Seite 241, Abs. 2), wie auch schon in ihrem ersten Buch: "Ein weiterer Qualitätsanspruch, der von mir erhoben wird ist, dass die verwendeten Dokumentationssysteme kongruent sein sollen mit der Fördernden Prozesspflege und nützlich sein müssen für die Pflegepraktiker, welche mit der Fördernden Prozesspflege arbeiten."
Die Erfahrung hat aber gezeigt, dass für Pflegepraktiker - besonders nach entsprechenden Schulungen - die derzeitig auf dem Markt verfügbaren Dokumentationssysteme nicht stimmig sind mit dem Erworbenen Wissen und Können."

Zudem soll der Dokumentationsaufwand auf ein Mindestmaß reduziert (gesetzlich gefordertes Wirtschaftlichkeitsprinzip) und die Pflegedokumentation soll handlungsanleitend sein. Diese Anforderungen lassen sich mit der von Frau Prof. Krohwinkel entwickelten Pflegedokumentation auf höchstem Niveau erreichen. Zu Beachten ist, dass es sich ja nicht um ein völlig neues Pflegemodell handelt, sondern um Anpassungen, die aufbauend oder ergänzend zu der vorhandenen Dokumentation erfolgen können. Der Umstellungsaufwand ist somit überschaubar.

Bei der Informationssammlung von Frau Prof. Krohwinkel handelt es sich um ein innovatives Assessment mit dem auch Schwerstpflegebedürftigkeit und demenzielle Erkrankungen praxisnah eingeschätzt werden können. Der Schwerpunkt dieser Informationssammlung liegt dabei in der medizinischen und pflegerischen Diagnose. D.h., über eine kombinierte Abfrage von biografischen, physischen und kognitiven Beobachtungen werden Ursachen von eingeschränkten Fähigkeiten offensichtlich und führen die Pflegepersonen automatisch hin zu einer sicheren Entscheidungshilfe, was wie zu tun ist. Die bisherigen Anwender sprechen davon, dass diese Informationssammlung so konzipiert ist, dass man automatisch in die Pflegeplanung geführt wird. So ist diese Informationssammlung eine prioritätsorientierte und zielführende Hilfestellung für den Pflegealltag, weil die Pflegepersonen ein echtes Instrument zur ganzheitlich objektiven Einschätzung erhalten. Die Anwender berichten zudem, dass diese Pflegedokumentation zu erhelbichen Zeit- und Kosteneinsparungen führt.

Zum Schutz der Anwender hat Frau Prof. Krohwinkel den Begriff der ABEDL® markenrechtlich schützen lassen. Um sicherzustellen, dass zu der Pflegedokumentation auch die passenden Erläuterungen von speziell geschulten Fachberatern abgegeben werden, hat sich Frau Prof. Krohwinkel entschieden die von ihr entwickelte Pflegedokumentation mit nur einer Firma umzusetzen. Nur so ist eine enge Steuerung von Originalinformationen möglich. 

Frau Prof. Krohwinkel schreibt in dem o.g. Buch (Zitat auf Seite 241, Abs. 2): "Aus diesem Grund habe ich die in der vorliegenden Studie erarbeiteten Dokumentationssysteme entsprechend neuer Erkenntnisse weiterentwickelt und dafür der Firma GODO Systems GmbH die ausschließliche Lizenz zum Vertrieb erteilt".

Mit der Autorisierung erfolgte eine umfassende und persönliche Schulung aller Mitarbeiter der GODO Systems durch Frau Prof. Krohwinkel. Zur langfristigen Begleitung wurden zusätzlich bundesweit ca. 60 namhafte Berater von Frau Prof. Krowhwinkel geschult und mit einem Zertifikat ausgezeichnet. So ist zusätzlich sichergestellt, dass es eine langfristige Begleitung erfolgen kann.

Einrichtungen, die mit dieser Originaldokumentation arbeiten, erhalten ein Gütesiegel. 

Viele Einrichtungen, die ein Umstellung vorgenommen haben, waren im Nachhinein verwundert, wie einfach die Umstellung war. So kann man z.B. die vorhandene ergänzende Dokumenation beibhalten. Es reicht, wenn anfangs z.B. nur die Informationssammlung und Pflegeplanung mit der aktuellen Strukturierungshilfe genutzt wird. Die Belastung der Mitarbeiter bei einer Umstellung wird so auf ein Minimum reduziert. Zudem berichten Einrichtungen, dass sich nach der Umstellung sehr positive Effekte eingestellt haben, da auch Themen wie Demenz oder die Umsetzung der Expertenstandards gefördert wurden. Nicht zuletzt macht sich die Nennung, dass man nach den aktuellen wissenschafltichen modelltheoretsichen Entwicklungen arbeitet in den zu veröffentlichen Qualitätsberichten positiv bemerkbar.

Lassen Sie sich daher unverbindlichen durch unsere kompetenten Fachberater informieren. Wir sichern Ihnen schon jetzt zu, dass es viele interessante Informationen gibt. Wir bitten um Verständnis, dass wir entgegen unserer sonst üblichen Praxis der Versendung von Mustermappen absehen.

Sie wollen mehr wissen? Fordern Sie bei Interesse bitte per Mail (info@godo-systems.de) eine Zusammenfassung (Stichwort: "aktuelle Entwicklungen ABEDL"  von Frau Prof. Krohwinkel bei uns an. Auf insgesamt 21 Seiten erhalten Sie kostenlos und focusiert vertiefende Informationen zu dieser Thematik. Bitte nennen Sie uns auch kurz den Grund Ihres Interesses, da wir sonst keine Exemplar versenden können.

Für Träger und Verbände bieten wir gegen eine kleine Aufwandspauschle eine ca. 3-stündige Präsentation zu den aktuellen Entwicklungen von Frau Prof. Krohwinkel an! Auch für Schulen/Fachseminare bieten wir eine solche Veranstaltung an, wobei wir um Verstänndis bitten, dass dies dann so organisiert sein muss, dass neben interssierten Schülern auch die Pflegedienstleitungen der kooperierenden Einrichtungen anwesend sein sollten.  

Sie wollen mehr wissen oder haben Fragen? Klicken Sie einfach auf den Bereich "Sie fragen - wir antworten". In diesem Bereich veröffentlichen wir immer wieder gestellte Fragen mit fachkundigen Antworten, die auch für Sie von Interesse sind.

Hinweis für nichtgewerbliche Fort- und Weiterbildungseinrichtungen: Im Rahmen von Fort- und Weiterbildungen können und sollen die aktuellen Veränderungen ohne Genehmigung verwendet werden. Unterstützung erhalten Sie gerne durch GODO Systems.